Die Möglichkeit sich zu entscheiden!

"Seltsam, wie schnell vergehn die Jahre."...So beginnt ein Lied von Gregor Meyle und ich denke mir: Ja, stimmt. Nun ist schon wieder Weihnachten und ich blicke auf ein Jahr zurück, in dem sich wieder so vieles ereignet hat. Auch wenn manches anfangs wirklich fraglich wirkte, stellte sich dann doch heraus, dass es trotzdem für was gut war. Eine wichtige Erfahrung, ein Prozess ohne dem ich, bzw. wir heute nicht da wären, wo wir sind.

Lebe den Moment!

Ich habe gerade eine Phase hinter mir, wo ich wirklich geglaubt habe, dass ich nie mehr richtig glücklich sein kann. Bzw. fragte ich mich immer, wie das gehen soll? Wo uns doch unser Sohn Nikolas so unglaublich fehlt. Das interessante daran ist, dass ich gerade zu diesem Zeitpunkt, viel Glück in den verschiedensten Bereichen in meinem Leben, erfahren durfte. Doch aus irgendeinem Grund konnte ich, besser gesagt, wollte ich dieses Glück einfach nicht erkennen, einfach nicht zulassen.

Du bist immer bei uns!

Erst vor kurzem habe ich ein paar Sachen aus meinem Kleiderschrank aussortiert und bin dabei auf eine Weste von mir gestoßen, welche ich schon länger nicht mehr getragen habe. Schon länger heißt, ungefähr zwei Jahre. Dabei sah ich, dass diese nicht ganz sauber war, da an den Schultern ein paar Flecken waren und sofort wurde mir klar, dass diese von unserem Sohn Nikolas sind. Ohne zu zögern nahm ich die Weste, umschloss sie mit meinen Armen und roch daran. Dann ging es mir durch und durch, denn einer der wunderbarsten Düfte in meinem Leben drang durch meine Nase. Und zwar der Geruch von unserem kleinen Sonnenschein.

"Es lebt ein Kind!"

Es lebte hier ein Kind,
so klar und so rein,
strahlte wie der allergrößte Sonnenschein.

Ein Kind, gefühlt so innig und nah,
so voller Leben,
für uns alle ein ganz großer Segen.

Ein Kind, so vollkommen und vertraut,
so voller Herzlichkeit,
gespürt ein Gefühl von Glückseligkeit.

Es lebt hier ein Kind,
so klar und so rein,
strahlt über uns, bis in alle Zeit hinein.

Was ist ein Jahr!?

Heute war Muttertagsfeier im Kindergarten und genau vor einem Jahr bei dieser Feier, war ich das erste mal seit langem wieder zuhause. Und dieser Tag ist mir immer noch so in Erinnerung, da es für mich eine enorme Herausforderung war auf diese Feier zu gehen. Doch ich hatte es meiner Tochter versprochen, ich wollte es auch und obwohl es für mich wirklich nicht einfach war, bin ich bis heute froh, dass ich damals diesen Schritt gemacht habe.

"Warum und wieso?"

Lass mich endlich begreifen.
Warum und wieso?
Ich soll daran reifen.
Doch warum und wieso?
Fragen hilft nicht.
Doch warum und wieso?
Dein Weg war das Licht.
Doch warum und wieso?

Wohin mein Weg auch führt!?

Lange habe ich überlegt ob ich folgendes niederschreiben soll, weil ich es eigentlich gar nicht aussprechen möchte. Doch immer wieder kommt es in meinen Kopf und ich kann meine Gedanken nicht einfach so abschalten. Und zwar geht es um meine Angst, um meine Angst vor dem Leben.